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In der Schweiz wurde die Eröffnung eines Gay-Saunaclubs abgelehnt, weil angeblich zu wenig Parkplätze zur Verfügung stehen. Der Firmengründer sieht in der Begründung der Gemeinde jedoch einen fadenscheinigen Vorwand und fühlt sich diskriminiert. Geplant war der Club in der Gemeinde Wallisellen, die zum Kanton Zürich gehört. Schnell wurde das Vorhaben der Clubgründung zu einem Medieninteresse.

Spekulationen über Drogen, Sex und Kuppelei machten die Runde. Alles quatsch, so der Betreiber nach einem Bericht des „Tagesanzeiger“, „Wenn wir Sex verkaufen würden, dann hätten wir uns nicht GayAqua, sondern GaySex genannt. Wir wollen auf Erholung und Wellness setzen“, so Martin Erne.
Der zuständige Gemeinderat begründet die Ablehnung des Clubs mit zu wenigen Parkplätzen, die unmittelbar zu Verfügung stünden.  Martin Erne glaubt hier an ein Schutzargument und empfindet die Entscheidung als „politisch“. „Die Parkplätze sind nur ein Vorwand. Wären wir heterosexuell ausgerichtet, hätten wir die Bewilligung erhalten.“, so Erne im „Tagesanzeiger“ weiter.
Den ablehnenden Entscheid will Erne in der Form nicht hinnehmen und nun rechtliche Schritte einleiten.

(PRIDE1.de/kt)