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In Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur stieß der DSF-Filmautor in seiner Dokumentation auf viele neue Erkenntnisse. Exklusiv begleiteten sie mit der Kamera Verbands-interne Prozesse, Meetings und Aktionen wie den ersten DFB-Auftritt bei einem Christopher Street Day. Ex-Köln Trainer Christoph Daum äußerte sich in einem ausführlichen Interview zu streitbaren Thesen, St. Pauli-Präsident Corny Littmann machte deutlich, dass es in Deutschland Netzwerke schwuler Fußballprofis gibt und auch der Frauenfußball fand ausführliche Berücksichtigung. So nahmen die aktuellen Nationalspielerinnen Inka Grings und Linda Bresonik Stellung zu homosexuellen Beziehungen unter Profi-Spielerinnen und berichteten über ihre unangenehmen Erfahrungen mit der Boulevardpresse.
Der Film dokumentierte erstmals auch internationale Aspekte von Homosexualität und Fußball. In Holland engagiert sich Meistertrainer Louis van Gaal („Einem Trainer geht es um die Qualität eines Spielers. Dabei ist nicht von Bedeutung, ob er hetero oder schwul ist.“), der ebenso zu Wort kam wie Ex-Bayern-Star Luca Toni. Aussagen wie die des ehemaligen europäischen Spitzenspielers und heutigen TV-Experten Zbigniew Boniek („Es widert mich an. Ich bin ein Traditionalist. Mir gefällt das normale Leben.“) verdeutlichten jedoch, dass es noch ein langer Weg zu einem weltoffenen Umgang mit Homosexualität im Fußball zu sein scheint. Eine große Umfrage unter namhaften Bundesliga-Profis, Trainern und Managern, die sich erstmals differenziert zum Thema Homosexualität im deutschen Fußball äußerten, komplettierte die 60-minütige Dokumentation.
Bereits 2008 war DSF-Filmautor Pause für die Vorgänger-Reportage „Das große Tabu – Homosexualität und Fußball“ vom Bund Lesbischer und Schwuler JournalistInnen (BLSJ) mit dem Felix-Rexhausen-Preis ausgezeichnet worden.






