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    Teddy Yoshida
Die USA haben das bestehende Blutspendeverbot für Homosexuelle bestätigt. Der Ausschuss des US-Gesundheitsministeriums hat beschlossen, dass schwule Männer auch weiterhin als „Risikogruppe“ eingestuft werden, die von der Blutspende ausgeschlossen werden.

Das Gesetz zum Blutspendeverbot für schwule Männer besteht bereits seit 1977. Jeder, der mindestens einen homosexuellen Kontakt hatte, darf nicht spenden.
Die jüngste Entscheidung wird von zahlreichen Gruppen und Organisationen kritisiert. Auch das Rote Kreuz bezeichnete das Verbot als falsch.
Auch in Deutschland dürfen schwule Männer, ebenso wie Prostituierte, kein Blut spenden. Die Diskussion über den Sinn und Zweck dieses Verbotes hält auch hierzulande an. Vor wenigen Wochen sprach sich beispielsweise die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Leverkusen für ein Ende des Verbotes aus.

(PRIDE1.de/kt)