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    courtesy of Francois Sagat
Erfahrungsgemäß  sind französische Independent Filme kein Thema um Leser lange bei der Stange zu halten, kommen wir also gleich zum Punkt:  Frankreichs Porno-Star No.1 und muskelbepackter Schwulentraum Francois Sagat  beweist in seiner ersten größeren non-Porno Filmrolle, dass er auch ein klein wenig mehr kann, als seinem Gegenüber das Hirn rauszuvöglen.

In "Man at Bath" von Regisseur Christophe Honoré spielt  der 31-jährige an der Seite von Chirara Mastroianni (Tochter von Catherine Deneuve und Marcello Mastroianni) den Stricher Emmanuel, die eine Hälfte eines schwulen Paares, das sich den ganzen Film lang zu beweisen versucht, dass es sich nicht(!) liebt.

Worum geht es: Nachdem Emmanuel seinen Freund den Filmemacher Omar vergewaltigt, beendet Omar die Beziehung und stellt ihm ein Ultimatum binnen einer Woche, in der Omar in New York weilt um einem Film zu promoten, aus dem gemeinsam bewohnten Apartment im Pariser Vorort Gennevilliers auszuziehen.

Während dieser Tage der Trennung nutzen beide die Zeit um über ihre Beziehung nachzudenken. Dabei verzichtet Emmanuel  jedoch nicht darauf Sex mit allen sich ihm zur Verfügung stellenden Männern zu praktizieren, bis er schließlich mit der Langsamkeit eines Volldeppen feststellt, das er Omar wirklich liebt.

Der 72-minütige Film im angesagten Dokumentarstil veranschaulicht das ewige Wechselbad der Gefühle zwischen den Freiheiten  des Single-Daseins und der Angst vorm Alleinsein.  Eine komplexe Charakterstudie, die die Emotionen homosexueller Männer mit Respekt behandelt.

Sehenswert!